| Artikel in der OV vom 06.03.04 |
Landrat
Focke als Gograf
Gogericht
tagt am 26. Juni / Versammlung nominiert Schöffen
Cappeln (pt) - Vechtas
Landrat Albert Focke wird beim diesjährigen Gerichtstag auf dem
Desum die Rolle des Gografen übernehmen. Als Termin für diese
Veranstaltung steht der 26. Juni (Samstag) fest.
Diese Mitteilung machte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft
"Altes Gogericht auf dem Desum", Pfarrer Aloys Hülsmann
aus Emstek, während der Mitgliederversammlung im Saal Varelmann in
Cappeln. Zentrale Punkte der Zusammenkunft waren ein Rückblick auf
zahlreiche Aktivitäten, die Planung von Terminen und die Wahl von
14 Schöffen für den Gogerichtstag. Mit großem Interesse hörte
man im Anschluss an die Versammlung einen Vortrag von Dr. Bernhard
Brockmann aus Goldenstedt zum Thema "Mord und Totschlag vor dem
Desum-Gogericht". Der Referent schilderte in kompetenter und für
jedermann verständlicher Form die oftmals recht seltsamen
Gerichtspraktiken der Schöffen im ehemaligen Lenigau.
In seinem Rückblick konnte der Vorsitzende auf die stattliche Zahl
von 500 Besuchern verweisen, die im vergangenen Jahr die
Gogerichtsanlage besichtigt haben. Die Interessengemeinschaft habe
nunmehr 442 eingetragene Mitglieder. Neben dem gut besuchten
Gogerichtstag habe die Enthüllung eines von Bernhard Krolage
bereitgestellten und von Josef Krieger bearbeiteten Gedenksteines
bei der Alexander- Kirche in Wildeshausen zu den Höhepunkten gezählt.
Nominiert wurden die "Schöffen" für den Gogerichtstag,
bei dem auch in diesem Jahr wieder über einen geschichtlichen sowie
über einen aktuellen Fall befunden wird. Dem Gremium gehören an:
Albert Klostermann, Visbek; Franz-Josef Meyer, Johannes Lampe (beide
Emstek); Heinz Strickmann, Cloppenburg; Bernd Tepe, Vechta; Ignatz
Fellage, Cappeln; Heinrich Niehaus, Markhausen; Christiane
Meyer-Berg, Cloppenburg; Heinrich Kuhlmann, Friesoythe; Gert Sander,
Emstek; Bernhard Kühling, Vechta; Bernd Meyer- Berg, Cloppenburg;
Josef Meerpohl und Maximilian Graf von Merveldt (beide Vechta).
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| Artikel in der OV vom 19.02.04 |
Humor
und Scherz ist gut fürs Herz
Zum
20. Mal Carumer Karneval / Dreistündiges Programm
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| "Ab
in den Süden" ging es beim Carumer Karneval beim
"Bauernball" auf Holzschuhen. Den Gästen im Saal
wurden drei kurzweilige Stunden mit einem lustigen Programm
geboten, durch das Berta Blömer führte. Foto: gs |
Hausstette (gs) - Unter
dem Motto "Humor und Scherz ist gut fürs Herz" feierten
die Carumer ihr 20. Karnevaljubiläum im Saal Tiemerding in
Hausstette. Den gut gelaunten Gästen wurde drei Stunden lang ein
volles Programm geboten. Die Karnevalisten zogen mit "Schirm,
Charme und Melone" und natürlich den Tanzmariechen in den Saal
ein. Für tolle Einlagen sorgten unter anderem Inge Kathmann als
Nikolaus, Birgit Sterrenberg, Annette Fangmann, Anna Hülsmann und
Gaby Böckmann als "Die drei Tiroler". Elfriede Scheper
und Ulla Lienesch (die "Schnabbeltanten") und Klara Blömer
("Zenzi") glänzten mit lustigen Vorträgen. Der
"Schweinchenchor" sang das "Eberlied". Zum
Finale ging es auf Holzschuhen mit dem "Bauernball" ab in
den Süden. Durch das Programm führte Berta Blömer.
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| Artikel in der OV vom 13.02.04 |
Nach
Neuaufnahmen 56 aktive Mitglieder
Versammlung
des Musikvereins Vestrup / Am Samstag Stiftungsfest mit Gesangverein
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| Der
Vorstand des Musikvereins Vestrup mit (hinten v..l) Ulrich
Meyer, Kirsten Olberding, Willehard Brinker, Thomas Meyer,
Alfons Tabeling, Herbert Burhorst, (vorn v.l.) Ralph Meyer
und Helmut Kellermann. : |
Vestrup - Erfolgreiche
Bilanz des Jahres 2003 zog jetzt der Musikverein Vestrup auf der
Generalversammlung. Außerdem wurden sechs neue Musiker aufgenommen
(Corinna Erdmann, Anna Eveslage, Heike Hellebusch, Katja Kröger,
Meike Schlotmann und Georg Tiemerding). Somit spielen zur Zeit 56
aktive Musikern im Verein.
Der neu gewählte Vorstand setzt sich aus Ulrich Meyer (1.
Vorsitzender), Herbert Burhorst (2. Vorsitzender), Thomas Meyer
(Schriftführer), Willehard Brinker (Kassenwart), Kirsten Olberding
(Zeugwartin), Alfons Tabeling (Instrumentenwart) und Helmut
Kellermann (Notenwart) zusammen. Dirigent bleibt Ralph Meyer. Bernd
Thole, langjähriger Vorsitzender des Vereins, stellte sich nicht
wieder zur Wahl. Er hatte über lange Jahre hinweg die Geschicke des
Musikvereins erfolgreich geleitet.
Für die Unterstützung bei der Anschaffung neuer Uniformen, die -
neben einem Eigenanteil der Mitglieder - durch Zuschüsse der
Gemeinde Bakum, der Kirchengemeinde und Spenden von Privatpersonen -
erstmals bei einem Konzert mit dem Musikverein Thüle präsentiert
wurden, dankte der Verein.
Zur Zeit bereitet sich der Musikverein intensiv auf die Karnevalsumzüge
in Damme, Ganderkese und Düsseldorf vor. Bei diesen wird er von
seinen befreundeten Vereinen aus Garrel und Kellerhöhe unterstützt.
Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das am Samstag (14.
Februar) stattfindende Stiftungsfest, welches gemeinsam mit dem
Gesangverein Vestrup im Vereinslokal Hönemann gefeiert wird.
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| Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am
Samstag den 19.07.03 die "Butenfeldkämper"
aus Cappeln.
Evi und Thorsten hatten eingeladen und alle waren gekommen. Wir
wurden bestens mit Gegrilltem und mit kalten Getränken versorgt. Hitzige
Diskussionen und angeregte Gespräche ließen die Zeit wie im Flug
vergehen.
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| Artikel in der MT vom 30.06.03 |
Höchst komplizierte Fälle auf dem Desum
Meckernde Ziegen und prügelnde Bauern
Emstek (th) – Auf geschichtsträchtigen Boden beim Gogericht in
Desum tagte auch in diesem Jahr wieder die Interessengemeinschaft
„Altes Gogericht auf dem Desum". „Ein frischer Geist
braucht frische Luft", sagte der Vorsitzende, Pfarrer Aloys
Hülsmann, in Bezug auf die drei anstehenden Gerichtsfälle.
Die Patenschaft für diesen Gerichtstag hatte die Stadt Cloppenburg
und deren Heimatverein übernommen. Deren Vertreter stellten sich
dem Gericht mit einer festlich gekleideten Abordnung vor. So lag es
nahe, dass der diesjährige Gograf aus der Kreisstadt kommt. Der
Vorschlag war auf Bernhard Meyer-Berg gefallen. Er bedankte sich
für das Vertrauen. „Zudem ist es eine besondere Ehre für mich,
wenn heute heimatverbundene Personen, wie im Mittelalter und in der
frühen Neuzeit üblich, mit die Aufgabe des Richteramtes
antragen" so der Gograf zu Beginn der Verhandlung.
Damit schaffte er den Übergang zu den beratenden Fällen. Es wurden
zwei tatsächlich während des Mittelalters in Cloppenburg
beziehungsweise Krapendorf zugetragene Fälle behandelt. Passend war
auch der Auftritt der Bänkelsänger „Vier Takt" aus
Cloppenburg, die immer zwischen den Fällen mit Liedern der
damaligen Zeit für Unterhaltung sorgten.
Im ersten Fall, der von dem bewährten Gerichtsschreiber Ludger
Brokamp gekonnt und humorvoll vorgetragen wurde, ging es nach
heutiger Amtssprache um Körperverletzung. Ein Bauer war auf seinen
Nachhauseweg aus einer Gaststätte verprügelt worden. Der Täter,
ebenfalls ein Landwirt, konnte vor dem Gogericht seine Aussagen
machen. Schnell wurde deutlich, dass der Kläger nicht ganz
unschuldig war. Immer wenn er die Gaststätte verlassen hatte,
urinierte er in das Gemüsebeet des Angeklagten. Trotz vieler
Ermahnungen ließ der Kläger nicht von seinem Verhalten ab. Es kam,
wie es kommen musste. Der Umstand, eine Anzahl von Schöffen aus der
Region des Gogerichtes, machte dem Gografen eine Empfehlung. Beide
Kontrahenten wurden zu einer Geldstrafe verurteilt.
Im nächsten Fall ging es um die Störung der Sonntagsruhe. Der
Dechant der Pfarre Krapendorf hatte die Klage vorgelegt. Ein
Mitglied der Pfarre hatte am Sonntag seine Ziege dem Ziegenbock
eines anderen Pfarrmitgliedes zugeführt. Während die beiden
Angeklagten sich unterhalten haben, kam es auf der Wiese zum „Näherkommen"
der beiden Ziegen. Das Gogericht musste jetzt feststellen, ob dieses
Verhalten unter die Störung der Sonntagsruhe fällt. Das Urteil: Es
soll eine Kommission gegründet werden. Erst danach sollen die
Angeklagten verurteilt werden. Wegen ungebührlichenVerhaltens
gegenüber dem Gericht mussten beide Personen jeweils fünf
Silbergroschen Strafe bezahlen.
Im letzten Fall ging um die Zuständigkeit der Gerichte. „
Besonders ist es auffällig, dass das Gericht zu Cloppenburg und das
Desum-Gogericht Schwierigkeiten in der Zuständigkeit haben",
machte der Gograf zu Beginn deutlich. Ein Vertreter des Dorfes
Krapendorf bat um Gehör. Das Gogericht in Desum tagt nur vier Mal
im Jahr. Das dauert bei Einsprüchen an das Gogericht einfach zu
lange. Es wurde ein Antrag auf Änderung der Zuständigkeit
gestellt. Der Umstand entsprach diesem Antrag, und das Gogericht gab
dem Rat der Stadt Cloppenburg den Auftrag auf entsprechende
Beratung.
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| Artikel in der OV vom 13.06.03 |
Galeere
nimmt Kurs auf Volksfest Bakum
Statt
Unterricht und Freibad: Schüler der St. Johannes-Schule werkeln
rund um die Uhr
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| Sie
liegen vor Bakum und haben viel Arbeit an Bord: Die St.
Johannes Schüler (von links) Nico Ganz, Christian Rolfes
und Alexander Haude werkeln an ihrem Römerschiff. Das wird
am Sonntag zum Volksfestumzug sein Segel hissen. Foto: Köhne |
Vestrup/Bakum (kk) - Der
Schiffsrumpf ist nicht gestrichen, das Segel nicht gehisst und der
Mast schwankt - trotz Windstille: Doch am Sonntag (15. Juni) wird
sich die römische Galeere ab 15 Uhr stolz ihren Weg durch die Wogen
der Bewunderung der Zuschauer des Bakumer Volksfestumzuges bahnen.
Statt mit Tauen, Steuerrad und Seemannsknoten sind Alexander Haude,
Christian Rolfes und Nico Ganz an Bord mit Bohrer, Hammer und
Schraubenzieher beschäftigt. Die drei Schüler der St.
Johannes-Schule Bakum bauen nachmittags freiwillig an ihrem Schiff,
das im Hof Heuer in Vestrup vor Anker liegt. Tipps erhalten sie von
ihren Lehrern Ferdinand Engelmann, Ewald Thoben und Anton-Günther
Kollmer. Die drei schauen nicht nur bei den Römern nach dem
Rechten, sondern pendeln zwischen Nordpool, Südpool und Südsee.
Denn auch auf anderen Höfen werkeln Schüler der Klassen 8, 9 und
10. Längst hat das Volksfestfieber Schüler und Lehrer nicht nur in
ihrer Freizeit erfasst, sondern auch im Unterricht einen festen
Platz erobert. "Im Projektunterricht fertigen die Schüler der
Klassen fünf bis zehn Kostüme und Zubehör für Fußgruppen und
Wagen", erklärt Engelmann, der die Oberkoordination über die
Volksfestvorbereitungen in der Schule hat. Die letzten
Vorbereitungen auf das Fest haben jetzt höchste Priorität
erreicht: Seit Mittwoch werden alle Unterrichtsstunden dem Projekt
Volksfest geopfert, genauso wie Nachmittage im Freibad.
Alexander, Christian und Nico legen das Werkzeug beiseite und rütteln
an einem bombenfesten Mast. Die Seefahrt durchs Publikum ist in
Sicht.
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| Artikel in der OV v0m 25.04.03 |
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| Artikel in der OV vom 02.04.2003 |
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| Für 25
Jahre aktive Mitgliedschaft im Sportverein Blau Weiß Lüsche
ehrte Vorsitzender Manfred Sommer (Mitte) Manfred Neteler
(r.) und Hubert Espelage. Foto: wel |
Lüsche (wel) - Einstimmig
haben die Mitglieder des Sportvereins Blau Weiß Lüsche auf der
Generalversammlung den neuen Vorstand gewählt. Ihm gehören an: 1.
Vorsitzender Manfred Sommer, 2. Vorsitzender Stefan Nobis, 3.
Vorsitzender Albert Schmitz, Kassenwartin Irene Klenke,
stellvertretender Kassenwart Reinhard Kühling, Schriftführerin
Christine Schmitz, 1. Fußballobmann Dr. Karl-Heinz König, 2. Fußballobmann
Wolfgang Tiemerding. Kassenprüfer sind Bernd Niemeyer und Hans
Schlotmann, Kassierer Kurt Teschner, Theo Sommer und Kai-Uwe
Teschner, Schiedsrichterobmann Marco Schirmer.
Für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Christoph Tiemerding und
Georg Lamping gab es Präsente. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft
wurden Manfred Neteler und Hubert Espelage geehrt.
Als Überraschungsgast wurde Horst (Hotte) Ebeling vom Werder-Eck in
Lohne begrüßen. Er kam mit fünf Jugendbällen und war zum
Mitgliederfang nach Lüsche angereist. Nach der Versammlung konnte
er einige neue Mitgliedschaften mit nach Hause nehmen.
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Artikel in der OV vom 08.03.03 |
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